Watermarble Nails – der Versuch aka Tutorial!

Vor einiger Zeit sah ich eine interessante Nailart-Technik, die eigentlich nur am Ende eines Posts, kurz Erwähnung fand. Ich bin kein großer Nailart Fan und in dieser Hinsicht auch nicht wirklich begabt. Diese Technik erweckte jedoch meine Neugier, weil es dabei eigentlich nichts falsch zu machen gab. Water Marble – Water steht in diesem Fall für das Glas Wasser, welches man für diese Maniküre benötigt. Man lässt den Nagellack in besagtes Glas hineintropfen und zieht dann ein individuelles Muster. Was uns zu Marble = Marmor führt, denn am Ende hat man in der Tat irgendwie marmorisierte Nägel.  Das ganze macht wahnsinnigen Spaß, denn man weiß vorher nie, was am Ende herauskommt – quasi Spiel, Spaß und Spannung in nur einem Glas…

So gelingen Watermarble Nails

Man beginnt mit einem Grundton auf dem Nagel als “Leinwand”. Ich habe mich für eine sehr neutrale Farbe entschieden: Essie – Sand Tropez

Dann wählt man die Farben, mit denen man gerne arbeiten möchte. Ich wollte es pastellig haben und habe mich für (von links nach rechts) Essie – Fiji, Essie – a crewed interest, essence – Marble Mania LE 04 Peach, Catrice – FeMale LE C01 A Woman’s World , Manhattan – M&Bufallo in lila, P2 – Mission Summerlook LE 030 Blue Hawaii, entschieden.
Man benötigt noch ein altes Glas oder einen Becher voll kaltem Wasser. Ich habe eine ausgewaschene Pringles-Mini Dose benutzt. Zudem braucht man ein Holzstäbchen, z.B. eine Schaschlikspieß.
Dann kann der Spaß losgehen, man lässt nach und nach den Nagellack ins Wasser tropfen. Immer nur ein Tropfen und danach die nächste Farbe…

trop, tropf, tropf – solange, bis man die Farbkombination hat, die man mag.

Jetzt kann man anfangen mit dem Stäbchen Muster in den eingetropften Nagellack zu ziehen.

Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Erinnert euch das Muster an irgendwas?

And this is were the magic happens: jetzt wird der Finger ins Wasser getaucht.

Der Nagel wird von oben in das soeben gezogene Muster eingetaucht.

Tadaaa und herauskommt etwas völlig unerwartetes! Man merkt, dass ich ein blutjunger Anfänger bin, in meiner Euphorie hatte ich beim ersten Nagel vergessen  mit Tesa  abzukleben. So verhindert man eigentlich, dass der ganze Finger den Nagellack abbekommt.

So sieht es dann aus, wenn der Nagel vom überschüssigen Nagellack befreit wurde.

Übung macht ja bekanntlich den Meister, beim nächsten Nagel habe ich also brav getesat (gibt es dieses Wort überhaupt?).  Ich habe im Nachhinein aber auch gelesen, dass man die Haut um den Nagel mit Öl einreiben kann, somit bleibt dort auch kein Nagellack haften.

Und der ganze Spaß nochmal, Finger eintauchen und….

wieder ein neues Muster. So wird nun mit den restlichen Nägeln verfahren bis es am Ende etwa so aussieht…
Edward mit den Tesahänden?:) Die kleinen Bläschen, die teilweise zu sehen sind, verschwinden übrigens sobald der Nagellack getrocknet ist.

Und so sieht das Ganze dann aus, wenn es fertig ist. Der restliche, überschüssige Nagellack ist dann spätestens mit dem nächsten Duschen weg und dann sieht es tippi toppi aus.

Mein Fazit: Schnell gemacht ist es leider nicht, aber immer noch nur halb so schlimm wie ich es mir vorgestellt hatte. Ein wenig Geduld muss man also mitbringen, wenn man jedoch gut vorbereitet ist und alles parat hat, geht es eigentlich recht einfach von der Hand. Und es macht richtig Spaß, man kann Farben mischen, wie man lustig ist und es kommt jedesmal etwas anderes dabei heraus. Beim nächsten Mal würde ich  aber definitiv keinen Tesafilm mehr benutzen, sondern Öl um die Nagelhaut geben, da mich diese Abklebeprozedur am meisten gestört hat. Bis das ganze durchgetrocknet ist dauert es gute 15-30 Minuten, dafür ist die Maniküre aber extrem haltbar. 5 Tage ohne auch nur eine abgeplatzte Ecke. Vielleicht würde ich es das nächste Mal auch einheitlicher machen, so dass die Nägel in etwa die gleichen Farbverläufe haben, oder nur den Ringfinger “watermarblen” zu einfarbigem Nagellack. Jetzt wollte ich aber erstmal experimentieren und sehen, was man alles so anstellen kann, denn die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt!
Wer noch mehr Watermarblen will, kann sich auf Youtube auch gerne ein paar Videos dazu angucken, dort findet man eine ganze Menge interessante Inspirationen…
Was haltet ihr davon? Würdet ihr die Watermarble Nails ausprobieren?

Folge:

5 Kommentare

  1. September 7, 2012 / 12:02

    Ich finde das richtig gut! Muss ich auch mal ausprobieren. Danke für den Tipp!

  2. Oktober 21, 2012 / 08:43

    Hey meine Liebe,

    ich muss sagen die Idee ist gut :) & du hast es richtig toll hinbekommen, bei mir würde das Ganze nicht so prickelnd aussehen am Ende, toll! Du musst unbedingt wieder Fotos machen wenn du es nochmal einheitlicher machst :)

    Küsschen Klaudia

    http://moncerino.blogspot.co.at

  3. Anonymous
    Februar 3, 2013 / 20:56

    ich probier das grad aber es haut nicht so hin xD

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