10 Tipps für mehr Produktivität im Home-Office

Ach wie herrlich es doch ist von Zuhause aus zu arbeiten…man kann den ganzen Tag im Pyjama bleiben, das Bett bis zum Nachmittag nicht verlassen, immer eine top aufgeräumte Wohnung haben und so viele Tassen Kaffee trinken, wie man schafft zu machen. Die Wahrheit ist aber, wenn man mit dieser Einstellung an die Arbeit geht, wird das mit dem von Zuhause arbeiten nicht lange gut gehen. Ja, von Zuhause zu arbeiten hat Vorteile, aber damit einher gehen ganz andere Herausforderungen und es erfordert zudem ein Höchstmaß an Selbstdisziplin. An manchen Tagen erscheint es durchaus verlockender exzessiv Netflix zu schauen als die eigene Website zu updaten. Aber von nix, kommt eben nix. Ich arbeite nun seit einigen Monaten von Zuhause aus und habe in dieser Zeit einiges in Sachen Produktivität und Zeitmanagement dazugelernt. Ich habe meine 10 Tipps für mehr Produktivität im Home-Office für euch zusammengefasst, die mir täglich helfen.  Ich hoffe es geht euch genauso!

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1. Zieh dir eine Arbeitsuniform an

Ja, manchmal sitze ich auch Mittags noch im Pyjama vor dem Laptop, was meinen Postboten zuweilen mit Sicherheit denken lässt, ich wäre ein Familienmitglied der Flodders. Fakt ist aber, sobald ich morgens als allererstes dusche und mich anziehe, so als würde ich ins reguläre Büro gehen, bin ich einfach produktiver. Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen und sich eine Art „Arbeitsuniform“ anziehen. Das kann eine simple Bluse sein oder worin man sich sonst arbeitsmäßig wohl fühlt. So trickst man den Kopf aus und er schaltet automatisch in den Arbeitsmodus. Genauso ist es im Umkehrschluss, wenn die Arbeitsuniform abgelegt wird. Dann schaltet der Kopf schneller in den Feierabendmodus.

2. Erstelle To-Do-Listen

Ohne To-Do-Listen wäre ich verloren. Ich muss alles aufschreiben um nichts zu vergessen. Gerade wenn man selbstständig ist, hilft es um nicht im Chaos zu versinken und keine wichtigen Tasks oder Deadlines zu vergessen. Dennoch sollte man nicht zu übermütig werden. Idealerweise schreibt man sich 5 essentielle To-Do’s für den Tag auf, die man in kleinere Schritte unterteilt. So ist die Gefahr die To-Do-Liste nicht abgearbeitet zu kriegen geringer und man vermeidet damit einhergehende Frustration. Für tiefer gehende Planungen führe ich zusätzlich einen Offline und Online Kalender. Hier sind noch einmal extra wöchentliche oder auch monatliche To-Do’s aufgeführt. Meine täglichen To-Do-Listen schreibe ich übrigens am liebsten am Vorabend. Das hilft mir mit klarerem Kopf zu Bett zu gehen und ich kann am nächsten Morgen direkt durchstarten.

3. Erkenne wann du am produktivsten bist

Auch wenn ein halbwegs geregelter Tagesablauf (okay, bei Bloggern ist das kaum möglich) Gold wert ist, tickt nun mal auch jeder Mensch anders. Manch einer ist Nachts beispielsweise viel produktiver als tagsüber, jemand anderes wieder ist ein echter Frühaufsteher und schon morgens um 6 Uhr kreativ. Es wird vielleicht eine Weile dauern, bis du dein Produktivitätsfenster erkennst, aber einer der größten Vorteile von Zuhause zu arbeiten ist, dass man seine Arbeitszeiten so legen kann wie man möchte. Ich weiß inzwischen, dass ich zwischen 9 und 14 Uhr meine kreative Hochphase habe. Also schreibe ich hier meist Blogposts, erstelle Konzepte und mache Fotos. Gegen Nachmittag ereilt mich dann ein Tief, hier lege ich dann meist eine Pause ein und verlasse das Haus, kümmere mich um Alltägliches wie einkaufen etc., besorge Material für Produktionen, nehme Termine wahr oder besuche Events. Am Abend kümmere ich mich meist um meine Mails und Social Media Kanäle.

4. Kreiere eine angenehme Arbeitsatmosphäre

Niemand arbeitet gerne im staubigen Chaos. Einen Arbeitsplatz zu schaffen, an dem man sich wohl fühlt und der einen inspiriert ist essentiell um produktiv arbeiten zu können. Frische Blumen, Quotes, hübsche Notizbücher – richte dich so ein, dass dein Arbeitsplatz dich einlädt und inspiriert. Im Idealfall hast du einen kleinen abgetrennten Arbeitsbereich oder gar einen eigenen Arbeitsraum daheim, an dem du dich wirklich auf die Arbeit fokussieren kannst und an dem du die Arbeit nach Feierabend auch lassen kannst. Gerade wenn Arbeiten und Wohnen unter einem Dach stattfinden, sind solche Abgrenzungen wichtig, um Arbeit und Freizeit besser voneinander zu trennen. Ich habe meinen Arbeitsplatz gerne relativ clean und versuche möglichst wenig auf dem Tisch liegen zu haben. Doch wo gearbeitet wird fallen auch Spähne und so liegen dann doch schnell Pressemappen, Samples und Zeitschriftenberge auf dem Schreibtisch. Chaos auf dem Schreibtisch verursacht auch Chaos im Kopf. Und um eben dieses nicht ausarten zu lassen und für mehr Wohlbefinden und Konzentration zu sorgen steht auf meinem Schreibtisch seit einiger Zeit der AromaVernebler von Primavera. Der Vernebler ist sehr hochwertig verarbeitet, hat mit einem weißen Keramikaufsatz fast schon Designcharakter und sorgt für angenehme Raumbeduftung und angenehmes Ambiente. Durch Ultraschalltechnik wird das Wasser und die ätherischen Öle in fein­ste Teilchen aufgeteilt und so durch schonen­de Kaltvernebelung für eine angenehme Be­duf­tung und Befeuchtung der Raumluft gesorgt. Der Nebel und das Licht können getrennt vonei­nan­der in 3 Stufen gesteuert werden. So kann man ganz individuell entscheiden ob man nur Beleuchtung, nur Beduftung oder beides möchte. Für einen Kontrollfreak wie mit ist es obendrein sehr praktisch, dass der Vernebler sich je nach Intensität (es gibt einen 1-Stündigen, 2-Stündigen und 6-Stündigen Intervall) nach Verdunstung des Wassers automatisch abschaltet. Mein liebster Duft ist Clear Mind, ein herb-frischer Duft mit Lemongrass, Minze und Zeder der klärend und konzentrationsfördernd wirkt. Ich mag das sanfte Licht, den zarten Nebel und das angenehm leise blubbern – dass mich an einen kleinen Brunnen erinnert – gar nicht mehr an meinem Arbeitsplatz missen. Ein echtes Must-Have auf dem Schreibtisch!

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5. Beende eine Sache bevor du mit der nächsten beginnst

Ich bin sicher ihr kennt das, man sitzt mitten in einem Projekt, und ganz plötzlich fällt einem ein, dass man ja noch ganz schnell auf eine Mail antworten muss, oder noch schnell etwas zu Essen zum Mittag machen möchte und nebenbei noch ein Telefonat führen wollte. Also lässt man das Projekt halbfertig liegen, in die Mail schleichen sich in der Eile Fehler ein und in der Küche lässt man in der Hektik Chaos zurück. Multitasking ist der Produktivitätskiller schlechthin. Besser ist also, man widmet sich einem Projekt mit voller Aufmerksamkeit und beendet es, bevor man sich dem nächsten widmet. Zudem ist man auch motivierter die nächste Sache anzugehen, wenn man zuvor etwas erfolgreich beendet hat.

6. Trinke viel Wasser

Viel Wasser zu trinken ist generell wichtig. Auch beim Arbeiten, denn gut hydriert zu sein, hilft konzentriert und fokussiert zu bleiben. Ich stelle mir meist eine Flasche oder ein großes Glas Wasser mit einem Strohhalm auf den Tisch. Der Strohhalm verleitet mich dazu viel mehr zu trinken, da ich meinen Kopf während des Arbeitens nur kurz nach rechts drehen muss und nicht erst eine Flasche aufschrauben oder ein Glas anheben muss. In dem Fall ist Multitasking also völlig okay :)

7. Lass dich nicht ablenken

Facebook, Twitter, Instagram und 12 andere Pushbenachrichtigungen die minütlich aufploppen lenken ab, kosten Zeit und sind obendrein absolut unproduktiv. Stelle die Benachrichtigungen aus und leg dein Handy weg. Ernsthaft! Ich weiß, es kann eine Überwindung sein, weil man ja nichts verpassen will. Aber das alles ist auch später noch da, nachdem die Arbeit beendet ist, oder wenn du willst auch wenn du Pause machst. Das gleiche gilt auch für den Browser. Wie oft ertappe ich mich dabei, wie ferngesteuert Facebook zu öffnen und lethargisch durch meinen Feed zu scrollen. Auch hierfür gibt es Lösungen, in Form von Plugins, die solche Seiten für einen angegeben Zeitraum sperren. So kann man sich voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren und wird garantiert nicht abgelenkt.

8. Wechsel auch mal die Location

Manchmal wirken frische Luft und ein Ortswechsel wie ein Produktiviätsboost. Ich gehe zum Beispiel liebend gerne in Cafés zum Arbeiten. Mit einem leckeren Caramel Macchiato, die Menschen um mich herum zu beobachten und die Stimmung aufzusaugen inspiriert mich oft zu den besten Ideen. Ich kann mich bei solch einer Geräuschkulisse aus Stimmen und Kaffeehausmusik auch besonders gut konzentrieren. Falls ein Café nichts für dich ist, kannst du dich mit deinem Laptop auch in den Park setzen. Probiere einfach aus, was gut für dich funktioniert.

9. Mach auch mal eine Pause

Idealerweise, sollte man alle 90 Minuten eine kurze Pause für mindesten 3-5 Minuten einlegen. Die Konzentrationskurve lässt dann erwiesenermaßen nach und man solle sich kurz ablenken. Für den Körper ist es gut sich in dieser Zeit aus dem Stuhl zu bewegen ein wenig zu stretchen und den Blick in die Ferne schweifen zu lassen um die Augen zu entlasten. Für eine längere Pause geh am besten raus an die frische Luft und komm gar nicht erst auf die Idee dein Lunch am Arbeitsplatz zu dir zu nehmen. Frische Luft und Tageslicht sind natürliche Gute-Laune-Macher und nach einem Spaziergang fällt es dir garantiert viel leichter dich erneut auf deine Aufgaben zu konzentrieren.

10. Trenne Arbeit und Haushalt

Gerade wenn man von Zuhause arbeitet gehen Arbeit und Freizeit oft unbemerkt ineinander über. Da denkt man zwischendurch noch schnell daran Wäsche zu waschen, schnell zu saugen oder zu Geschirr zu spülen. Ich bin auf jeden Fall schuldig in allen Punkten. Um dies zu umgehen, plane ich explizit Zeit für den Haushalt in meinen Tag ein. Ich mache die Hausarbeit gerne (gerne ist wirklich übertrieben, macht irgendwer Hausarbeit gerne?) bevor ich mich an die Arbeit mache. Ich mag das Gefühl von Ordnung und nicht noch unliebsame Aufgaben im Nacken sitzen zu haben, oder doch zwischendurch auf die Idee zu kommen noch schnell Wäsche aufzuhängen.

Ich hoffe meine 10 Tipps um produktiver zu arbeiten helfen dir weiter! Teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren mit mir, vielleicht hast du sogar ergänzend noch ein paar weitere Tipps und Tricks?

– In freundlicher Zusammenarbeit mit Primavera –

Folge:

12 Kommentare

  1. Larissa
    Juli 4, 2016 / 21:58

    Toller Beitrag! Das sind super Tipps, vorallem an Nummer 5 muss ich arbeiten :)

    Liebe Grüße
    Larissa

  2. Alex
    Juli 5, 2016 / 00:38

    Oh, ich will mir auch schon ganz lange so einen Vernebler holen! Meine Freundin hat so einen in ihrem Laden und dadurch riecht es dort immer total angenehm. Deine Tipps sind super, viele davon sollte ich mir wirklich öfter zu Herzen nehmen!

    Viele liebe Grüße
    Alex

  3. Juli 5, 2016 / 01:01

    Ich stelle es mir extrem schwer vor, zu hause zu arbeiten. Zum einen weil man leicht abgelenkt werden kann und zum anderen würden mir die kollegen und der bürotratsch sehr fehlen. Ich bewundere dich, dass es so gut durchziehen kannst.

    • beautyressort
      Autor
      Juli 19, 2016 / 08:34

      Danke liebe Shalely, ich weiß auch nicht, ob es für jeden funktioniert und auch mir fällt es nicht immer leicht. Aber ich arbeite sehr gerne von Zuhause und von unterwegs, eben genau das unabhängige schätze ich sehr, auch wenn es viel Disziplin erfordert.

  4. Juli 6, 2016 / 09:07

    Die Tipps sind so toll! Besonders der mit der Arbeitsuniform. Ich finde es auch wichtig, eine aufgeräumte Arbeitsatmosphäre zu haben, also das Bett zu machen, alles unnötige wegzuräumen und sich auch an zu ziehen. Ich bin einfach viel zu abgelenkt wenn es in meiner Umgebung unaufgeräumt ist!
    Super Post!

    Liebe Grüße,
    Tamara | brunettemanners.at

    • beautyressort
      Autor
      Juli 19, 2016 / 08:32

      Eine sehr gute Ergänzung! Die aufgeräumte Arbeitsatmosphäre ist mir auch wichtig, denn herrscht Chaos um mich um, herrscht auch Chaos im Kopf.

  5. Juli 6, 2016 / 18:40

    Ich kann mich bei den meisten deiner Tipps eigentlich nur anschließen. :) Besonders die ersten beiden – ohne ordentliche Kleidung und to-do Listen geht gar nix. ;)
    Alles Liebe, Carina

    the golden avenue

    • beautyressort
      Autor
      Juli 19, 2016 / 07:54

      Liebe Carina, to-do-listen for life! :)

  6. Juli 10, 2016 / 19:43

    Super Beitrag mit hilfreichen Tipps. Ich schaffe es einfach nie wirklich das mit den To-Do Listen durchzuziehen.

    Liebe Grüsse

    Flowery

    BEAUTYNATURE

    • beautyressort
      Autor
      Juli 19, 2016 / 07:52

      Du musst es unbedingt mal probieren. Wenn du es eine Weile durchziehst und siehst, wie es dir hilft und wie toll das Gefühl einer visuell erledigten To-Do-Liste ist, wirst du es lieben und es wird dir überhaupt nicht mehr schwer fallen ;)

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