Tried and tested: Olaplex Intensiv Treatment

Alle wollen es, alle lieben es und doch weiß keiner so genau, was es eigentlich ist. Das Mysterium und Must-Have für Haare: Olaplex. Fast nicht mehr wegzudenken aus einigen Friseursalons, ist es zu längst zu einem Beauty-Meilenstein geworden. Logisch, dass der kleine Haarfanatiker in mir das auch haben wollte.

Gemeinsam mit meinem Beauty-Partner in Crime: Treatwell, habe ich online über die Plattform, den passenden Salon in meiner Nähe gesucht, der Olaplex anbietet und mit ein paar Klicks direkt einen Termin online gebucht. Diesmal sogar ganz kurzfristig, denn bis zum 07. Februar veranstaltet Treatwell die Hairdays bei denen man 30-50% Rabatt auf Haaranwendungen in Deutschland, Wien und Zürich bekommt! Und da wir alle wissen, das der Besuch beim Friseur schnell mal ein teures Unterfangen werden kann, ist das natürlich eine super Gelegenheit endlich mal etwas auszuprobieren, was man schon immer mal machen wollte. In meinem Fall eine Olaplex-Behandlung! Denn schließlich muss ein Beauty-Addict tun was eine Beauty-Addict tun muss. Anders als man es aber meist liest, habe ich Olaplex losgelöst von einer Haarfärbung sondern als reines Intensivtreatment getestet. Denn meine Haare, die unter der trockenen Heizungsluft im Winter und endlosen Stylingsessions leiden, hatten es bitter nötig.

„Tatsächlich hält sich der Glaube, dass Olaplex eine Haarfarbe ist hartnäckig. Ist es eine Farbe? Nein! Eine Blondierung? Nein! Eine Kur? Nein! Olaplex ist ein intensiv Treatment, das die Haare von innen heraus kräftigt!“

Was kann Olaplex?

Vorsicht jetzt wird es bisschen chemisch: Die Schwefelbrücken (auch Disulfidbrücken genannt) sorgen in unserem Haar dafür, dass die einzelnen Haarfasern miteinander verbunden sind und somit gesund glänzen. Beim Färbeprozess werden sie gespalten, damit die Coloration in die Struktur eindringen und sich festsetzen kann. Jetzt greift Olaplex ein. Es fügt mit seinem achtfach patentierten Wirkstoff die vom Färben angegriffenen Schwefelbrücken wieder zusammen und repariert so selbst stark strapaziertes Haar. Vor allem für extreme Farbveränderungen, zum Beispiel von Braun zu Blond, hat sich Olaplex zu einem beliebten Hilfsmittel von Friseuren etabliert.

Wie funktioniert Olaplex?

Olaplex ist  ein Vorbehandlungsmittel als auch Repair-Treatment, dass man hauptsächlich als Zusatzmittel fürs Färben und Blondieren verwendet. Es besteht aus drei verschiedenen Phasen: Ganz leicht zu unterscheiden in Phase 1, 2 und 3. Der Wirkstoff ist kombinierbar mit Blondierungen, Tönungen und Färbungen aller Hersteller, kann aber auch einfach so als Treatment angewendet werden. In drei Stufen soll die geschädigte Haarstruktur repariert werden, das Haar wird glänzend und gestärkt.

1) Olaplex wird zunächst in flüssiger Form vom Experten ins Haar eingearbeitet, als reines Pflegeprodukt oder als Beigabe zur gewünschen Haarfarbe

2) Nach dem Auswaschen der Haarfarbe oder beim reinen Treatment von Phase 1, wird der cremige „Bond Perfector“ benutzt, Einwirkungszeit: zehn Minuten

3) Step 3, den „Hair Perfector“, nimmt man mit nach Hause und wendet ihn wie eine Maske zur Stärkung der Haare einmal pro Woche vor der Haarwäsche im Handtuchtrockenen Haar an und wäscht  und pflegt die Haare danach wie gewohnt

Macht Olaplex auch bei ungefärbten Haaren Sinn?

Ich sage ja! Jeder, der sein Haar mit Föhnhitze, Styling durch Glätteisen und Lockenstab, UV-Strahlen oder täglichem Haarewaschen strapaziert, kann von der Olaplex-Wirkung profitieren. Denn auch diese Faktoren lassen die Schwefelbrücken brechen und das Haar glanzlos und schlapp erscheinen. Am besten einen Termin beim Friseur ausmachen, um den Zustand der Haare zu analysieren und die passende Behandlung zu bestimmen.

Olaplex im Test

Aber genug der Theorie! Was J.Lo und Co. verschönert, soll auch bei mir seine Beauty-Power entfalten. Ich habe mich aufgemacht, um das Olaplex auf den Praxisprüfstand zu stellen. Der Salon meiner Wahl: der wunderschöne Mycora Aveda Salon in meiner Hood. Nach einer kurzen Analyse war klar, wir gehen mit Phase 1 und 2 und ich nehme Nummer 3 im Anschluss für wöchentliche Treatments mit nach Hause. Die gesamte Prozedur war komplett schmerzfrei und dauerte keine 40 Minuten. Ich hab es mir solange im Massagestuhl gemütlich gemacht und relaxt. Schon nach dem Trocknen hatte ich das Gefühl, dass meine Haare sich endlich wieder wie Haare anfühlen und nicht mehr wie Stroh. Mit Föhn und Rundbürste wurden meine Haare dann zu meiner Traummähne verwandelt. Das Haar fühlt sich voller, gesättigter an, es ist elastischer, weniger widerspenstig und glänzt seidig. Damit dieses Haargefühl länger anhält, werde ich nun wöchentlich vor dem Haarewaschen eine haselnussgroße Menge Olaplex Nr. 3 ins Haar geben, 10 Minuten oder über Nacht einwirken lassen und dann Haare wie gewohnt waschen. Ich bin gespannt, wie meine Haare sich damit in den nächsten Wochen machen und halte euch definitiv auf dem Laufenden. Bis dahin sei gesagt, um strapazierten Haaren neue Power zu verleihen, ist ein Olaplex Treatment beim Friseur super geeignet!

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In freundlicher Zusammenarbeit mit Treatwell

Folge:

2 Kommentare

  1. Daniela
    Januar 25, 2017 / 09:14

    Hallo Nadine,

    Kompliment für Deine Haare!
    Haben Sie Dir im Salon gesagt, ob es für die Haare auch was bringt, zu Hause nur Step 3 anzuwenden? Ist der Hair Perfector intensiv pflegender als eine „normale“ Haarkur?

  2. Januar 26, 2017 / 08:17

    Deine Haare sehen wirklich immer super schön und gesund aus. Ich habe mich erst letzte Woche mit einer Freundin über Olaplex unterhalten. Ich dachte eben auch, es hätte etwas mit einer Blondierung zu tun, da ich es so oft in diesem Zusammenhang gehört habe. Nächstes Mal frage ich beim Friseur meines Vertrauens einfach mal nach. 🙂

    Liebst,
    Bell

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