Mein Arbeitsalltag als Blogger w/ California Almonds

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Als Blogger hat man keinen klassischen Alltag, soviel kann ich schon mal vorwegnehmen. Gerade das ist es aber, was es so spannend und abwechslungsreich macht. (Es gibt aber natürlich auch Aufgaben und Abläufe die sich wiederholen und ich habe Bürotage, an denen ich nicht viel sehe außer meinem Computer.) Seit etwas mehr als einem Jahr bin ich nun hauptberuflich Bloggerin. Und auch wenn der Beruf „Blogger“ inzwischen nicht mehr ganz so fremd ist, wie noch vor einigen Jahren, schaue ich doch immer wieder in fragende Gesichter, wenn das Gespräch auf meinen Job fällt. Das Bloggen ist mein Full-Time-Job – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bin quasi rund um die Uhr beschäftigt. Doch oft ist die ganze Arbeit hinter einem Blog selten von außen zu sehen. Genau deshalb entführe ich euch heute für einen Tag hinter die Kulissen des Beauty Ressorts und nehme euch gemeinsam mit meinem Snackpartner California Almonds einfach mal mit an den Schreibtisch und zeige euch, wie meine Arbeitsroutine wirklich aussieht.

 

MEIN ALLTAG ALS VOLLZEIT-BLOGGER

8.00 Uhr – Guten Morgen Welt

Da ich meist bis in den späten Abend arbeite, stehe ich selten vor 8 Uhr auf. Mittlerweile habe ich es mir auch angewöhnt nicht direkt als erstes zum Handy zu greifen und meine Mails und Instagram zu checken. Stattdessen nehme ich mir jeden Morgen ein paar Minuten um in ein 5 Minute Journal zu schreiben und den Tag mit positiven Gedanken und ohne Stress zu starten. Dann gibt es ein schnelles Frühstück, das meist aus griechischem Joghurt, Früchten und ein paar Mandeln on top besteht. Dazu ein frischer Minztee und eine schnurrende Katze an meiner Seite, die sich die ersten Kuscheleinheiten des Tages abholt. Danach geht es ab ins Bad und ich mache mich ready für den Tag. Wenn allerdings keine Termine anstehen, kann es auch mal passieren, dass ich noch für ein paar Stunden im Morgenmantel am Schreibtisch sitze. 🙂

9.00 Uhr – Mails, Mails, Mails

Ich erschrecke mich immer wieder darüber, wieviel Zeit allein für das beantworten von Mails draufgeht. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, das Emails vermutlich die meiste Arbeitszeit in Anspruch nehmen. Dienstags und donnerstags ist für gewöhnlich am meisten los und es vergehen gut und gerne 2 Stunden bis ich durch bin. Mails die noch mehr Aufmerksamkeit verlangen und für die ich Konzepte etc. vorbereiten muss, landen im To-Do-Ordner für später. Dann schließe ich mein Postfach erstmal komplett, denn zwischenzeitlich trudeln schon wieder die nächsten Mails ein. Wenn ich an diesem Punkt nicht aufhöre, spiele ich das Mail-Spielchen noch ein paar Stunden weiter und ich würde nicht zum weiteren Arbeiten kommen. Habe ich es besonders eilig habe und keine Zeit zum Schreiben von Mails, greife ich übrigens immer noch gerne zum Telefon, das geht oftmals dann doch schneller als Mail Ping-Pong und ich höre auch immer gerne mal die Stimme meines Gegenübers.

11.00 Uhr – To-Do’s & Social Media

Ohne To-Do-Listen läuft bei mir gar nichts. Ich komme komplett durcheinander und vergesse die Hälfte dessen, was ich zu erledigen habe. Ich schreibe also wirklich jede Kleinigkeit auf. Von Dingen die für Beiträge besorgt werden müssen, über anstehende Termine, Rechnungen, die ich schreiben muss oder Pakete, die abgeholt werden wollen. Sobald meine To-Do-Liste steht, bin ich halbwegs sortiert und weiß was für den Tag ansteht. Danach lese ich meist noch den Blogpost gegen, der am jeweiligen Tag online gehen soll. Teile noch meine aktuellen Beiträge auf meiner Facebook Page und passenden Facebook Gruppen, bereite ein Instagramposting vor, beantworte Kommentare und Fragen und mache mich dann an das erste Abarbeiten meiner To-Do-Liste.

13.00 Uhr – Mittagspause

Mittags verlasse ich gerne das Haus um den Kopf, der zu diesem Zeitpunkt oft schon raucht, durch zu pusten. Ich verbinde das Lunch auch gern um mich mit Freunden oder Bloggerkolleginnen zu treffen und eine Runde zu quatschen. Auf dem Rückweg besorge ich schnell noch ein paar Blumen bei meinem Lieblingsblumenladen, die ich für einen kommenden Shoot benötige.

14.00 Uhr – Shooting, Meetings und Erledigungen

Da das einzig Beständige an meinem Job das Unbeständige ist, wechselt mein Tagesablauf je nach To-Do’s und Terminen. Genau diese Abwechslung liebe ich aber. Nachmittags stehen meist Shootings, Termine mit Marken und Agenturen, Events oder Erledigungen für kommende Projekte an. Hin und wieder verlagere ich meine Freizeit allerdings auch auf die frühe Nachmittagszeit. Vor allem im Sommer. Ich schätze das ist einer der Vorteile der Selbstständigkeit. Ich bin in meiner Arbeitseinteilung die meiste Zeit frei, was für mich persönlich der größte Luxus ist. Zwar heißt das oft auch, dass ich bis tief in die Nacht noch am Laptop sitze, aber darüber will ich mich keinesfalls beschweren.

Die Vorbereitungen für den nächsten Blogpost oder Auftrag laufen. Bevor geshootet werden kann müssen alle nötigen Requisiten zusammengesucht oder besorgt werden, bei Outfitshoots das Outfit zusammengestellt werden. Bei mir seht ihr übrigens nur Outfits die ich so auch wirklich im Alltag trage und die nicht rein für Fotos inszeniert werden. Ein Beautyshooting kann 3 bis 4 Stunden Zeit einnehmen, ein Outfitshoot maximal 2 Stunden. Es kann auch einmal schneller gehen, aber oft bleibe ich an Kleinigkeiten hängen wie dem richtigen Licht, der richtigen Location oder der Bildkomposition hängen. Da kommt der Perfektionist in mir durch.

16.30 Uhr – Snacktime

Ob zurück am Schreibtisch oder noch unterwegs, am Nachmittag brauche ich einen Snack. Gesund und leicht sollte er sein und mich aus dem Nachmittagstief holen. Meine Wahl: kalifornische Mandeln. Der kleine Snack hat richtig Power – schon eine Handvoll am Tag versorgt den Körper mit 15 essentiellen Nährstoffen, Proteinen und Magnesium. Obendrein sind Mandeln ein toller Energiespender und wunderbar unkompliziert. Ich muss mir keine Sorgen machen, dass bei den aktuellen Temperaturen etwas schmilzt oder verdirbt. Ich hab immer ein paar Mandeln auf meinem Schreibtisch und in meiner Handtasche. Sie sind ideal für zwischendurch, schmecken super lecker und sättigen. Und sie versorgen mich mit der nötigen Energie, die ich brauche um nochmal ordentlich zu powern.

Wusstet ihr schon:
  • Faustformel: 23 Mandeln pro Tag: alles, was man sich merken muss, ist „1, 2, 3“ – Handvoll (30 Gramm) von etwa 23 Mandeln entspricht der idealen Tagesportion
  • Mandeln sind eine natürliche Quelle von Eiweiß, Ballaststoffen, Vitamin E, Kalzium, Riboflavin und Niacin
  • Eine Handvoll Mandeln von 30 Gramm liefert 65% des täglich erforderlichen Bedarfs (ETB) an Vitamin E, der zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress beiträgt.
  • Bei richtiger Lagerung haben Mandeln dank ihrer Antioxidantien eine lange Haltbarkeitsdauer. Wenn sie kühl und trocken gelagert werden (<4,5° Celsius und <65 % Luftfeuchtigkeit), können ganze, unbehandelte Mandeln ohne Qualitätsverlust für ungefähr zwei Jahre aufbewahrt werden. Das ist eine Ewigkeit bei Lebensmitteln.
  • Nachhaltiger Anbau: Die Gemeinschaft der über 6.500 Mandelbauern Kaliforniens hat sich nicht nur dazu verpflichtet, ein gesundes Nahrungsmittel zu produzieren und die Gesundheit unserer Bevölkerung zu fördern, sondern auch dazu, nachhaltige landwirtschaftliche Methoden anzuwenden, die sowohl die Umwelt als auch die Interessen der lokalen Gemeinden achten. Über 90 Prozent der Mandelfarmen Kaliforniens sind Familienbetriebe, die größtenteils schon in der dritten und vierten Generation von Mandelbauern bewirtschaftet werden
Noch mehr wissenswertes über Mandeln, und leckere Snackideen und Rezepte findet ihr bei California Almonds.

17.00 Uhr – Mails, Recherche und Blogposts schreiben

Am Nachmittag und Abend laufe ich nochmal zu Hochtouren auf. Mails, die sich über den Tag angesammelt haben, werden nun noch einmal angegangen. Auch die Buchhaltung mache ich am liebsten am späten Nachmittag. Blogposts werden geschrieben, Recherche für kommende Projekte betrieben. Außerdem plane ich in dieser Zeit grob die nächsten Tag und finalisiere Blogbeiträge. Oft schleife ich auch noch an weiteren Blogbeiträge und plane für Tage voraus, an denen Events oder Reisen anstehen.

20.00 Uhr – Bilder bearbeiten & Feinschliff

Bilder werden hochgeladen, Affiliate-Links herausgesucht, Details beschriftet, Shoppinglinks eingefügt und der Beitrag SEO optimiert. Mittlerweile habe ich einige Programme, die mir diese Arbeit unheimlich erleichtern, trotzdem benötige ich noch einmal eine Stunde um alles online zu stellen. Je nachdem wie gut ich im Flow bin und wieviel ich zu tun habe, sitze ich oft auch um 23 Uhr noch am Laptop. Meist mache ich es mir irgendwann auf dem Sofa bequem und lasse nebenher den Fernseher laufe. Die Bilder, die ihr auf meinem Blog seht, sind alle mit Lightroom bearbeitet. Und ja, die Sache mit dem Schreiben. Ihr lest am Ende einen fertigen Text, aber es kommt nicht selten vor, dass ich stundenlang vorm Macbook hänge und nach den richtigen Worten suche. Allein dieser Text hat über 1500 Wörter. Die müssen erstmal geschrieben werden und das dauert. Ihr lest täglich Texte, die ich schreibe und die gehen mir mal mehr, mal weniger locker-flockig von der Hand. Nicht selten fühle ich mich total uninspiriert und überlege erst stundenlang worüber ich schreiben könnte. Habe ich dann ein Thema, leg ich los und nachdem der Text halbfertig ist, schmeiße ich das ganze Konzept noch mal um und fange von vorn an. Ständig eigentlich.

22 Uhr – Laptop zu!

Alle Aufgaben des Tages sind mehr oder weniger geschafft.

Natürlich können Tage auch mal komplett anders aussehen. Bspw. dann, wenn ich auf Reisen oder Events bin. So viel zu meinem „Alltag“ bzw. zu meiner Arbeit. Wie ihr seht, ist das doch eine Menge, die man als Blogger so macht und ich habe natürlich nicht alles aufgezählt (technische Probleme, Steuern usw.) Es gibt Wochen, die sind ruhiger und es gibt Wochen, da schlafe ich immer nur wenige Stunden und bin dauermüde. Aber es vergeht kein Tag, an dem ich nicht Spaß und Freude an meinem Job habe. Glück empfinde. Und dankbar bin, das tun zu können was ich liebe.

So aber genug von mir! Wie gestaltet sich denn euer Arbeitsalltag? Arbeitet ihr auch selbstständig oder seid ihr angestellt oder vielleicht noch Student? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

– In freundlicher Zusammenarbeit mit California Almonds –

 

Folge:

6 Comments

  1. Juni 7, 2017 / 20:41

    Liebe Nadine,

    was für ein super geschriebener Beitrag!

    Vielen Dank für den tollen Einblick in deinen Alltag.
    Manchmal kann man sich echt nicht vorstellen wie aufwändig das alles ist und viele unterschätzen die ganzen Aufgaben eines Bloggers. Und ich kann mir nur zu gut vorstellen was einen als Selbständigen noch so für feine Spielchen mit Versicherungen, Steuern etc. auf einen warten. Deshalb finde ich den Schritt in die Selbständigkeit immer sehr mutig und du hast meinen vollen Respekt!

    Eine fast-Gemeinsamkeit haben wir aber sogar auch: Bei mir dürfen zwar nicht die Mandeln in der Schreibtischschublade fehlen, dafür aber die Cashewnüsse 😉

    Ich freue mich auf weitere so tolle Beiträge.

    Ganz liebe Grüße
    Caro

    https://carolionk.com/

  2. Juni 8, 2017 / 13:14

    Liebe Nadine,
    schön einen so detaillierten Einblick in deinen Alltag zu bekommen. Ich bin zwar nicht selbstständig, aber durch meine eigene Arbeit am Blog, zwar als Hobby, weiß in Etwa was es bedeutet das ganze als Fulltimejob zu führen.
    Bei mir würden lustigerweise ebenso wie bei Caro Cashewnüssen liegen… Obwohl ich meinen Konsum hier mal langsam etwas zurückschrauben müsste 😀
    Liebst Kathi
    http://www.meetthehappygirl.com

  3. Juni 8, 2017 / 20:11

    Was für ein schöner Beitrag. Ich bin auch selbständig aber nicht wirklich als Buchbloggerin, auch wenn mir dies inzwischen einen kleinen aber feinen Nebenverdienst einbringt. Es ist nicht so einfach, organisiert zu bleiben.

  4. Juni 8, 2017 / 20:23

    Hallo Nadine,
    Vielen Dank für den sehr detaillierten Einblick in deinen Alltag, du schreibst übrigens sehr schön. Ich selber studiere zur Zeit noch und arbeite nebenbei viel.
    Mit dem Bloggen habe ich vor Kurzem erst angefangen und es ist wirklich interessant zu erfahren, wie es bei den Berufsbloggern so läuft.
    Liebe Grüße ♥
    Anja

  5. Juni 9, 2017 / 09:35

    Ich weiß auch, als nicht-vollzeit-blogger, wieviel Zeit das alles in Anspruch nehmen kann. Ich kann mir wirklich denken, wie anstrengend das alles für Vollzeitblogger ist. Vieles kann ich nachvollziehen, ich brauche auch To-Do-Listen, und auch das mit den Mails kenne ich zu gut. Nur dass es bei mir nicht so viele sind wie bei dir, und demnach keine Stunden in Anspruch nimmt, aber manchmal doch mehr Zeit, als erwartet. Die Fotos für den Beitrag sind wieder soso schön, ich liebe sie!
    Ich bin Student, Blogger, und arbeite nebenbei auch noch. Demnach bin ich auch mehr oder weniger Vollzeitbeschäftigt, aber halt nicht nur mit dem Bloggen:)

    Liebe Grüße,
    Tamara | brunettemanners.at

  6. Juni 11, 2017 / 10:49

    Ach ja! Mich erreichte gerade eine Nachricht von einem Freund, in der er mich erstaunt fragte, ob ich mir nichtmal das Wochenende frei nehme – selten.
    Mein Arbeitsalltag sieht ähnlich aus und es tut gut zu lesen, dass ich nicht die einzige bin, die so viel Zeit in den Blog investiert.
    Anscheinend mache ich doch alles richtig 😀
    ich brauche auch To do listen. Ohne geht auch bei mir nichts.

    alles Liebe deine Amely Rose schau dir gerne meinen London Vlog an

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