I’m a Mani-ac: Nagelhaut Adé!

Letzte Woche schlenderte ich, eigentlich auf der Suche nach einer Glasnagelfeile, durch meinen Stamm-DM. Die Feile fand ich auch (sie zerbrach übrigens noch am gleichen Tag – buuuhhh Ebelin Glasfeile!) doch ich entdeckte noch etwas anderes: ein Pferdefüsschen inklusive Nagelhautschneider. Da ich so etwas noch nie zuvor gesehen habe (gab es sowas schon immer?), nahm ich es der Neugierde halber mit.

So funktioniert der Ebelin Nagelhautschneider

Am Wochenende kam ich dann dazu das schmucke Teil auszuprobieren. Auf der Verpackung stand folgendes: „zunächst sollten Sie einen Nagelhautentferner auftragen“. Diesen Schritt habe ich einfach mal gekonnt übersprungen, denn nach dem Duschen ist die Nagelhaut auch so schon relativ weich. Ich habe folglich mit dem Füsschen meine Nagelhaut zurückgeschoben – klappte einwandfrei. Bis hierhin also nichts wirklich Besonderes.

Nun gut, auf zum nächsten Schritt: „mit dem Nagelhautschneider in V-Form entfernen Sie überstehende Nagelhaut“. Okay, aber wie herum muss ich das Teil denn überhaupt halten? Das herauszufinden hat mich schon einige Minuten Zeit gekostet. Das will euch ersparen – man hält es mit der Einkerbung nach oben, so dass die Öffnung des V nach unten zeigt! Dann setzt man es unten am Nagelbett an und entfernt die überschüssige Nagelhaut. Richtig gut macht es sich auch bei Nietnägeln, diesen fiesen kleinen Dingern. Einmal den Nagelhautschneider angesetzt und ab ist der Nietnagel.
Hört sich schmerzhaft an? Ist es überhaupt nicht, man merkt nicht das Geringste! Sofern man es nicht übertreibt, will ich mal meinen. So einfach habe ich noch nie so ein tolles Ergebnis erzielen können. Normalerweise habe ich die Nagelhaut nur zurück geschoben, dabei blieb mir jedoch immer noch zuviel Nagelfalte, was mich jedes Mal tierisch gestört hat. Mit dieser Methode steht nichts mehr über und die Nägel sehen super gepflegt aus. Wie frisch nach der Maniküre mit dem einzigen Unterschied, dass man dafür keine Zwanzig Euro ausgegeben hat, sondern – und jetzt kommt das Allerbeste: 0,95 Euro! Nein, ich habe mich nicht vertippt da vorne steht tatsächlich eine Null. 95 läppische Cent kostet das Hufstäbchen mit Nagelhautschneider, wenn das mal kein top Preis-Leistungs-Verhältnis ist, dann weiß ich auch nicht.

Nagelhautschneider/Hufstäbchen von Ebelin, erhältlich in jedem handelsüblichen DM.

Folge:

8 Kommentare

  1. Juni 15, 2012 / 18:56

    das muss ich auch mal ausprobieren!
    ob die sandalen bequem sind kann ich momentan noch nicht sagen, hatte sie erst ein bisschen zuhause an, da waren sie ganz bequem. für draußen ist es momentan noch zu kalt 🙁

    • Juni 15, 2012 / 21:55

      mein erster Kommentar, hab eben ein kleines Freudentänzchen aufgeführt!
      Musst du echt mal ausprobieren, ist so ein „wo warst du nur mein ganzes Leben“ Erlebnis.Morgen soll es in Berlin übrigens sehr warm werden, wenn das mal nicht eine Gelegenheit ist die neuen Sandalen auszuführen:)

  2. Anonymous
    Juni 17, 2012 / 19:11

    ..seit monaten bin ich auch im besitz dieses kleinen helfern und hab mir nie die zeit genommen mich mit dem metalende zu beschäftigen hahha..also vielen dank!!! lg kb

  3. September 17, 2012 / 11:43

    mhm ich hab mir das Ding auch gegönnt und es gleich mal übertrieben und mich gleich geschnitten..ist scho verdammt scharf aber sonst echt Top..war auch ganz verwundert über den Preis

    http://muffinhc.blogspot.de

  4. Januar 10, 2013 / 21:56

    Diesen Post habe ich erst durch Deine Top 10 entdeckt – super Tip!

  5. Pingback: Stix Events

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