How To: Take The Perfect Flatlay

Flatlays gehören mit zu meinen liebsten Fotografie-Stilmitteln und zu den Fotos, die ich selbst mit am liebsten anschaue und auf die ich vorallem auf Instagram auch am meisten von euch angesprochen werde. Die „simple“ Art und Weise Dinge ansprechend zu arrangieren und sie charakteristisch aus der Vogelperspektive zu fotografieren, sieht allerdings oft einfacher aus als sie ist. Meist steckt hinter einem perfekten Flatlay mehr Vorbereitung als man denkt. Wenn man den ein oder anderen Kniff aber einmal beherrscht, gibt es etliche Möglichkeiten Bilder zu gestalten und Objekte und Produkte in Szene zu setzen. Seien es Travel Essentials, Outfits, Beauty Produkte, Foodpics und vieles mehr. Heute möchte ich euch einmal zeigen, worauf ich so achte, wenn ich Flatlays fotografiere.

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Weniger ist mehr


Das ist eigentlich das Wichtigste bei Flatlays: es einfach zu halten. Die optisch ansprechendsten Flatlays strahlen kontrolliertes Chaos aus. Während es oft so wirkt, als wären Objekte einfach nur random hingelegt, sind sie meist strategisch genau platziert um kontrolliertes Chaos zu simulieren. Am Besten suchst du dir als Ausgangspunkt ein Hauptobjekt aus, welches im Fokus liegen soll und ein paar weitere Kleinere, die du drumherum platzierst, um Akzente zu setzen und Dimensionalität ins Bild zu bringen. Wenn du dir unsicher bist, nimm im Zweifelsfall lieber ein Objekt weniger als mehr. Zu viele Objekte können ablenkend oder überfordernd wirken. Deswegen sollte man immer im Hinterkopf behalten: weniger ist mehr.

Tageslicht


Okay, ich revidiere, eigentlich ist natürliches Licht wirklich das Wichtigste bei so ziemlich jedem Foto 🙂 Am besten ist das Licht am Morgen oder Nachmittag, da ist es besonders weich und sorgt für einen besseren Kontrast zwischen Objekt und Hintergrund. Natürliches Licht, gibt die Farben getreu wieder und kreiert keine harten Schatten. Such dir einen Platz, am besten neben einem Fenster, an dem du deine Flatlays fotografieren kannst.

Wähle einen simplen Hintergrund


Wähle eine Hintergrund, der deine Objekte komplementiert und nicht von ihnen ablenkt. Simple Hintergründe, wie weiße Pappe, ein Marmor Hintergrund, Holzboden, Fließen, Teppiche und weiße Bettwäsche funktionieren hervorragend. Schau dich einfach mal bei dir Zuhause um, dort findest du bestimmt einiges, das sich als Foto-Hintergrund eignet.

Die Komposition macht’s


Damit dein Flatlay nicht überfüllt und chaotisch aussieht, sollte genügend Platz zwischen den Objekten gelassen werden. Achte auf gerade Kanten und dass die linke und rechte Seite des Fotos symetrisch ist. Wenn du dir bei einer Komposition unsicher bist, halte dich an die Regel des goldenen Drittels und platziere die Hauptobjekte dort.


Ein Beispiel für ein symmetrisches Flatlay: die vorherrschenden Farben sind weiß, gold und grau.  Meine Accessoires habe ich in diesen Farben gewählt, da das Produkt das ich hervorheben möchte ist in diesem Fall meine neue Handyhülle ist, die mit ihrer Kachelobjekt alle die vorherrschenden Farben in sich vereint. Die pinke Creme (die ihr vermutlich schon auf dem ein oder anderen Bild gesehen habt 🙂 ) bringt einen Touch of Colour ins Bild. Die Objekte erzählen vereint eine Geschichte: eine klassische Situation am Schreibtisch, in der man sich zwischendurch die Hände eincremt. 


Bleib beim Thema


Dein Flatlay soll eine visuelle Geschichte erzählen, oder einen Moment widerspiegeln, damit es Emotionen weckt. Egal ob es ein Travel-Flatlay, ein Beauty-Flatlay oder ein Whats-In-My-Bag-Flatlay ist. Benutze Objekte die zusammenpassen, sich ergänzen und zum Thema gehören.

Nimm dir Zeit


Was oft vergessen wird ist, dass jede Art von Foto, sei es „nur für Instagram“, Zeit braucht. Es muss zwar keine Stunde dauern ein Flatlay zu shooten, aber lass dich dabei auch nicht hetzen. Gerade bei Flatlays arrangiert man oft hin und her, bis man zufrieden ist. Also nimm dir ein paar Minuten Zeit um den perfekten Shot zu machen.

Eine Box voller Requisiten


Ich habe mir über die Zeit eine kleine Box mit „Requisiten“ zusammengestellt, die meinen Fotos oft den letzten Schliff verleihen. Auf diese kleinen Helferlein kann ich mich jedesmal verlassen ohne, dass ich mir immer Gedanken um passende Accessoires machen muss. In meiner Box sind kleine Ringe, Bleistifte, Magazine, Kunstblumen, Sukkulenten, verschiedene Notizbücher… und Tesafilm – ebenfalls eines der wichtigsten Tools für das Flatlay, damit nichts davon rollt 😉

Vogelperspektive


Das Charakteristische an Flatlays ist, dass man das Foto aus der Vogelperspektive schießt. Hierbei solltest du die Kamera wirklich so gerade wie möglich direkt über dein Motiv halten, wenn nötig muss man dafür auch mal auf einen Stuhl klettern.

Die Farbpalette


Wie bei der Komposition des Bildes ist auch die farbliche Harmonie wichtig, damit es optisch rund wirkt. Objekte die sich beißen oder zu viele bunte Farben wirken unruhig. Bleib lieber in einer Farbfamilie oder bei Farben die harmonieren und halte dich an sie und widersteh dem Drang zuviel Kontraste in dein Bild zu bringen.

Arrangieren, neu arrangieren und umarrangieren


Gib dich nie mit dem ersten Flatlayversuch zufrieden. Arrangiere die Objekte nochmal um und experimentiere mit deinem Layout bis du wirklich happy mit dem Ergebnis ist. Bei mir ist es meist nie das erste Arrangement, welches mir schlussendlich am Besten gefällt.

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Ich hoffe der Artikel hat dir gefallen und du konntest ein paar Tipps für dich mitnehmen. Falls du ein Flatlay gemacht hast, dann verlinke mich doch gerne bei Instagram (@beautyressort) darauf oder hinterlasse mir einen Link zu deinem Flatlay in den Kommentaren.

Folge:

5 Comments

  1. August 17, 2016 / 11:12

    Ein super gelungener und hilfreicher Beitrag liebe Nadine <3 Mit Flatlays bin ich noch nicht ganz so sicher und da kommen deine Tipps wie gerufen. Ich werde es die Tage direkt einmal ausprobieren 😉
    Liebst Kathi
    http://www.meetthehappygirl.com

    • beautyressort
      September 5, 2016 / 17:19

      Das freut mich, ich bin gespannt auf deine Flatlays <3

  2. August 18, 2016 / 20:08

    Hej! =)

    Ich werde deine Tipps auf jedenfall die Tage mal ausprobieren umzusetzen!

    Liebe Grüße,
    Vera

    • beautyressort
      September 5, 2016 / 17:18

      Hey Vera, ich bin gespannt wie du sie umsetzt! Tagg mich gerne auf Instagram, damit ich es sehe!

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