Frisurenklassiker | Französischer Zopf

Man könnte auch sagen – „eine alte Liebe, neu entfacht“ – denn als Kind trug ich praktisch ständig einen französischen Zopf. Während meines letzten Urlaubs in den Niederlanden besinnte ich mich dessen und habe an 5 von 7 Tagen eben diesen Zopf getragen.
Wie ihr wisst trage ich meine Haare normalerweise am liebsten offen, doch auf der Insel war es windig, die Haare flogen in alle erdenklichen Richtungen, blieben an meinen Lippen kleben und ich sah nach dem ersten Tag am Strand aus, als hätte ich in eine Steckdose gegriffen.
Um dem entgegenzuwirken hätte ich mir natürlich einfach einen stinknormalen Zopf machen können, aber ich bekomme schlichtweg Kopfschmerzen, wenn ich den ganzen Tag mit Pferdeschwanz unterwegs bin. Ich wollte mich aber auch keine Stunden im Bad aufhalten um aufwendige Frisuren zu zaubern, sondern viel lieber möglichst viel Zeit draußen in der Natur verbringen. Ergo, musste eine windtaugliche, schnell gemachte Anti-Kopfschmerz-Frisur her. Und da kam für mich nur der französische Zopf in Frage. Fix gemacht, sieht er lässig und doch irgendwie zurechtgemacht aus und so habe ich mich schnell ganz neu in meine Kinderfrisur verliebt…

 

 

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3 Kommentare

  1. August 1, 2013 / 19:33

    so viel neid, dass du das an dir kannst! ich brauche immer jemanden, der mit einen französischen zopf flechtet, dabei trage ich das so gerne 🙂

  2. August 2, 2013 / 11:25

    Ich bin ein riesiger Fan von Flechfrisuren und beneide jeden mit langen, dicken Haaren, Steht Dir hervorragend!

  3. August 2, 2013 / 11:29

    Oh, das ist auch meine Kindheitsfrisur. Meine Mutter hat ihn mir immer geflochten.

    Ich weiß nicht, ob ich das allein so akurat hinbekommen würde wie Du. Das ist sehr schön geworden.

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