A Day at Fashion Week

Die Fashion Week ist immer chaotisch und stressig und die Tage müssen genauestens durchgeplant sein, damit man alles schafft, was auf der Agenda steht. Auch wenn ich mir immer vornehme mich hier nicht zu stehen, vergeht die Zeit doch immer wie im Flug. Umso schöner, wenn man zwischendurch auch ein paar Stationen hat, bei denen man die Akkus auftanken kann. Ich nehme euch heute mal mit auf einen Fashion Week Tag und erzähle euch was ich erlebt habe und welcher meiner liebster Rückzugsort während der Fashion Week war.

8:00 Uhr – Ich wache eine Stunde vor meinem Wecker auf, denn obwohl ich unter einer dicken Daunendecke und mit einem langen Pyjama geschlafen habe, friere ich. Hoffentlich erwartet mich diese eisge Kälte heute nicht den ganzen Tag, denn mein Outfit ist teilweise beinfrei. Irgendwie schaffe ich es dann doch mich nochmal umzudrehen und eine Stunde weiterzuschlafen.

9:00 Uhr – Der erste Kaffee, ein Schüssel Cheerios und eine lange heiße Dusche. Meine Augen sehen immer noch müde aus, also helfen nur noch Augenpads. Während die einwirken beantworte ich noch ein paar Mails und packe meine Tasche. Kamera, Ladekabel, Speicherkarten, Handy, Ladekabel und portables Ladegerät. In ein kleines Täschchen passt das schonmal nicht. Also kommt meine derzeitige Lieblingstasche zum Einsatz, die den perfekten Stauraum bietet und trotzdem nicht zu wuchtig ist. Noch Lippenstift, Concealer und Visitenkarten und fertig ist das Gepäck für einen Tag voller Events und Shows.

12:00 Uhr –  Make Up, Outfit und Haare stehen. Ab ins Taxi und auf zur ersten Location: das Retreat Center von Treatwell. Der Verkehr ist wie zu erwarten chaotisch und so komme ich hier schon eine halbe Stunde zu spät. Doch alles halb so wild, denn die Mädels und Jungs vor Ort sind alle super nett und entspannt. Besser kann man nicht auf den Tag eingestimmt werden. Treatwell bietet hier einen Rückzugsort während der Fashion Week. Eine Massage zur Entspannung, Haare, Make Up und Maniküre, bekommt man hier, damit man zu den Shows und Veranstaltungen auch hübsch aussieht und sich bei all dem Stress nicht unbedingt selbst darum kümmern muss. Eine tolle Idee! Und während ich obendrein mit Rhababerlimo und Avocadobrot gestärkt, treffe ich schon auf andere liebe Blogger und verquatsche mich wie üblich. Zeit für Make Up und Haare. Warum ich das zuvor schon zuhause gemacht habt? Fragt mich nicht, aber ich hätte es mir eindeutig sparen können. Denn wow, bin ich hier auf kompetente Menschen gestoßen. Mit Said hatte ich den wohl besten Friseurtalk seit langem und der sweete Arthur hat mir ein flawless Make Up verpasst. Beide kann man übrigens auch online über die Plattform von Treatwell finden und dort direkt und unkompliziert einen Termin im Salon buchen. Für eine Massage und Maniküre hatte ich leider keine Zeit mehr und habe es nur bei den anderen bewundern können. Vor allem um die Massage trauere ich noch immer. Sowas gönnt man sich doch viel zu selten. Das werde ich aber in den nächsten Tagen definitiv noch nachholen, denn bei Treatwell findet man allerhand Beauty Anwendungen, von denen ich in den nächsten Wochen mal das ein oder andere ausprobieren und euch berichten werde. Ein erstaunter Blick auf die Uhr verrät mir inzwischen auch, dass ich schon geschlagene dreieinhalb Stunden hier bin, das spricht dafür, wie nett es hier war! Die Zeit verging wie im Flug und ich verlasse mit Walla-Walla-Mähne und ebenmäßigem Teint die Location.

15:30 Uhr – Das Kaufhaus Jahndorf, die diesjährige Fashion Week Location in Berlin ist nur wenige Minuten zu Fuß entfernt. Und die Kälte ist trotz meiner Beinfreiheit nicht so schlimm wie erwartet. Wir schaffen es pünktlich zur Show von MAISONNOÈE. Nach ihrem Abschluss an der ESMOD Berlin im Jahr 2014 gründete Designerin Sophie Böhmert ihr Label MAISONNOÈE. Die im Alltag tragbare, als auffällig unauffällig zu beschreibende Mode wird ausschließlich in Berlin entworfen, in Europa produziert und steht für qualitativ hochwertige Prêt-à-porter Mode. Knappe 15 Minuten später ist die Show,  die geprägt von klaren Schnitten, schlichter, femininer und zeitloser Eleganz ist, auch schon vorbei und wir schnappen uns ein Taxi um zur nächsten Location zu düsen.

16:45 Uhr – Ich schaffe es noch kurz beim Vero Mode Showroom vorbeizuschauen und mir die kommende Kollektion anzuschauen. Zu kurz, aber ich muss weiter.

17:30 Uhr – Nächster Stop: Hashmag Blogger Lounge. In einer coolen, neuen Location direkt am Potsdamer Platz. Ich lasse mir einen Pinsel bei Ebelin mit meinem Namen personalisieren, treffe meine Freunde von C&A, einige andere liebe Bloggerkollegen, verputze schnell ein Crepe und freue mich auf einen Kaffee. Während einige nun weiter zu einer Privatvorstellung von LaLaLand (den ich uuuunbedingt auch sehen will) in den Zoopalast fahren, kann ich leider nicht mitkommen. Für mich geht es weiter. Taxi!

19:00 Uhr –  Den Pop Up von Ivy & Oak und Jacks Beauty wollte ich mir nicht entgehen lassen. Und auch wenn ich hier wieder nur kurz vorbeischaue, freue ich mich auf bekannte Gesichter zu treffen und einen kurzen Plausch über Mode und Make Up zu halten.

19:45 Uhr –  Die liebe Vicky ist in der Stadt und natürlich kann ich es mir nicht nehmen lassen, mich zum Dinner mit ihr zu treffen. Vicky kennt sich in Sachen Food besser in Berlin aus als ich, obwohl sie nicht mal von hier ist und so landen wir in einem kleinen, versteckten laden in Kreuzberg. Meine Namensvetterin Nadine kommt auch noch dazu und wir lassen den Abend nett bei koreanischem Essen ausklingen. Ich esse BibimBap aus einer heißen Steinschüssel. Eine Premiere für mich. Absolut lecker!

23:30 Uhr – It’s a wrap! Ich falle praktisch mit dem Gesicht ins Bett. Ein Wunder, dass ich es noch geschafft habe, mein Make Up abzunehmen.

In freundlicher Zusammenarbeit mit Treatwell

 

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2 Kommentare

  1. Januar 23, 2017 / 08:33

    Du bist soooo soooo hübsch und das Outfit steht dir ausgezeichnet gut!!!!

  2. Ricarda
    Januar 23, 2017 / 09:37

    Toller Einblick in deinen Tag! Ich wär so gern auch mal auf der Fashion Week unterwegs. Das Outfit steht dir übrigens hervorragend <3

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